Panasonic Lumix DMC-TZ8 Testberichte

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Panasonic Lumix DMC-TZ8 Testberichte




Panasonic Lumix DMC-TZ8 Test, Berichte, Kundenrezensionen und Bewertungen finden sie hier:


Panasonic Lumix DMC-TZ 8 Testberichte und Bewertungen

Panasonic Lumix DMC-TZ6 Test, Testberichte, Kundenrezensionen und Bewertungen:


Von James Pous:


Panasonic ist in den letzten Jahren verstärkt mit genialen Innovationen auf den Kameramarkt vorgedrungen und ist den Konkurrenten dadurch etwas voraus. So kam es, dass ich mich zum Kauf einer Panasonic TZ-6 entschieden habe. Da mir die Bildqualität besonders wichtig ist, war sie für mich auch ein kleiner Kompromiss. Aber sie scheint die einzige Universalkamera zu sein, die meine Bedürfnisse abdeckt. Für besondere Bildqualitätsansprüche habe ich noch meine digitale Spiegelreflexkamera.


Die Panasonic habe ich mir für unterwegs, Menschfotos, Urlaubsfotos, Zoo-Fotos Schnappschüsse und andere Aufnahmen gekauft. Sie ist angenehm leicht, liegt auch gut in einer Hand und habe ich immer dabei, wenn ich Fotos machen möchte. Die Lumix TZ-6 ist der kleinere Bruder der TZ-7 und hat keinen richtigen HD-Videomodus, auf den ich gerne verzichten kann, weil ich nur selten etwas filmen möchte. Für die Umwandlung in DVDs reicht die Qualität locker aus.


Vor dem Kauf habe ich auch noch mit der Canon SX 200 geliebäugelt, aber die TZ-6 ist wegen ihrem hochwertigen lichtstarken Leica-Objektiv der Canon deutlich überlegen. Außerdem ist das extreme Weitwinkel von 25 mm ein Traum und die Tele-Brennweite von 300 mm mehr als beeindruckend! Damit bekommen Sie nicht nur viel auf das Foto, sondern können sich auch weit entfernte Objekte super nah heran zoomen. Damit wird die Kamera den meisten Aufnahmesituationen mehr als gerecht.


Was mir an Panasonic sehr gut gefällt, dass man sich selber das Aufnahmeformat (4:3, 3:2, 16:9) einstellen kann. Die meisten Foto-Printer in den bekannten Drogerie-Märkten drucken Vorort nur im klassischen 3:2 Format. Andere Formate werden einfach beschnitten, sodass Bildinformationen verloren gehen. So liege ich immer richtig.


Mit dem 25 mm Objektiv holt man fast alles auf das Motiv. Bislang hatte ich mit meiner Spiegelreflexkamera (28 mm Objektiv) immer Probleme den Kölner Dom von der Längsseite komplett auf ein Bild zu bekommen. Das geht jetzt schon deutlich besser.


Zuerst hat mich an der Kamera das 3 Zoll große hochauflösende (460.000 Pixel) und scharfe Display begeistert. Das macht die Bildausschnittwahl zu einem Vergnügen. An sonnigen Tagen schwächelt das Display wie jedes andere auch. Da hilft nur die Hand darüber zu halten. Die Bedienung und Navigation per Menü ist leicht verständlich, weitgehend selbsterklärend und übersichtlich gemacht. Das erwarte ich von einer guten Kamera.


Die Bildauflösung ist mit 10 Megapixel für mich mehr als ausreichend. Mehr braucht man wirklich nicht, auch wenn die Abzüge für den Bilderrahmen in 20 x 30 cm oder größer abgezogen werden. Leider spart Panasonic bei diesem Kameramodell am Bildsensor, im Gegensatz zu seinem Spitzenmodell aus der LX Serie. Hier muss ein winziger 1/2,33 Sensor 10 Megapixel erzeugen. Diesen Sensor hat Panasonic bislang in 8 und 9 Megapixelkameras schon verarbeitet. Jetzt muss er noch mehr leisten. Bei Samsung oder anderen Herstellern erzeugt dieser Sensor sogar 12 Megapixel-Bilder. Was für ein unnötiger Wahnsinn, zu Lasten der Qualität! Das wird beim Betrachten der Bilder schnell deutlich. Bei ISO 100 sind die Fotos weitgehend rauscharm, wobei auch hier vermutlich schon die Rauschunterdrückung ihre Finger im Spiel hat. Ab ISO 200 nimmt sie stetig zu. ISO 200 Bilder finde ich bei einer 100 Prozent Ansicht und beim Betrachten feiner Details schon leicht störend. ISO 400 erhöht das Bildrauschen deutlich in Vollansicht. Wenn man davon nur 9x13, 10x15 oder 13x18 Abzüge machen lässt, fällt es nicht weiter auf. Bei Vergrößerungen in 20 x 30 cm fällt aus kurzer Entfernung das unruhige Rauschen auf. Die Kamera ist eben wie viele andere vorwiegend eine Schönwetter-Kamera. Die feinen Details gehen durch die Rauschunterdrückung und eine ISO-Zahl ab 400 deutlich verloren. Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man mit dieser Eigenschaft leben. Wenn ich meine Bilder mit den von Freunden aus einer Fuji f 50 vergleiche, kommt die deutlich besser weg. Aber dafür ist die Fuji auch wesentlich schlechter ausgestattet. Um das optimale Bildergebnis zu erreichen, gibt es viele Aufnahme-Programme, die sich an Ihre Bedürfnisse anpassen. Ob Feuerwerk, Nacht-Landschaft, Sonnenuntergang, schöne Haut oder andere Aufnahme-Situationen, die Kamera ist für fast alles bestens gerüstet.


Der Autofokus arbeitet schnell und treffsicher. Im Telebereich kam es bislang erst zweimal vor, dass ich nochmal fokussieren musste. Die Lichtbedingungen waren auch nicht ganz optimal.


Was ich an dieser Kamera sehr vermisse, sind die manuellen Einstellungsmöglichkeiten, weil ich es so von meiner Spiegelreflexkamera gewohnt bin und es wenige Momente gibt, wo der Eingriff doch sehr sinnvoll sein könnte (Langzeitbelichtung bei Abendaufnahmen mit Stativ, Blendenautomatik für besondere Tiefenschärfe, Belichtungsreihen für HDR-Aufnahmen, etc.). Leider findet man diese Entwicklung bei vielen kompakten Kameras, um Kosten einzusparen und weil zu wenige davon Gebrauch machen.


Was mir bei Architekturaufnahmen auch recht positiv aufgefallen ist, dass die Tonnen-Verzerrung trotz extremem Weitwinkel-Objektiv recht unauffällig ist. Von Nikon Kameras habe ich gelesen, dass sie diese Bildfehler per Kamera-Software ausgleichen. Vielleicht hat Panasonic ähnliche Fähigkeiten eingebaut?!


Um den Videomodus zu testen, habe ich ein kurzes Filmchen im Freien gedreht. Ich war verblüfft, dass sogar der optische Kamera-Zoom eingesetzt werden kann, was bei den meisten Digitalkameras nicht selbstverständlich ist. Viele zoomen nämlich nur digital, was für richtig unschöne Kästchenbildung sorgt und für mich unbrauchbar ist.


Fazit: Die TZ-6 ist für mich die derzeit beste Universalkamera für Fotos und Videos. Sie glänzt mit Ihrer Leistung, Ausstattung und ist damit anderen Super-Zoom-Kameras überlegen. Wer Wert auf den HD-Videomodus legt, sollte sich den größeren Bruder Tz-7 anschauen. Mir war der Aufpreis die Sache nicht wert. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, kann auch zum Vorgänger Tz-4+5 greifen. Für 199-225 Euro erhalten Sie da sicherlich auch eine gute Super-Zoom-Kamera. Die haben zwar nicht das extreme 25 mm Weitwinkel, aber ein 28-280 mm Objektiv, was auch seinen Zweck erfüllt. Da ich viel Landschaft und Architektur fotografiere, schien mir das 25 mm Objektiv besser geeignet zu sein.


Von M. Schmidt:


Ich habe die Kamera seit geraumer Zeit im Einsatz und schon eine Menge (!) Fotos damit gemacht. Fazit: Ich bin damit super zufrieden. Hier die, meiner Meinung nach, positiven/negativen Aspekte der Kamera:


+ Exzellente Bildqualität für eine Kompakte
+ Der Zoom ist spitze und sucht seinesgleichen
+ Nachtaufnahmen bis zu ISO 400 sind gut (für alles andere braucht man eh eine DSLR)
+ Sehr gut funktionieren Makromodus
+ Hilfslinien und Histogramm können live angezeigt werden


- Kein RAW Support (gehört aber eher zu einer DSLR)
- Kein Histogramm in Automatik-Mode (mir egal, da ich diesen Mode nicht verwende)


Diese Kamera ist uneingeschränkt zu empfehlen. Einzig der Akku könnte etwas stärker sein, nach drei Tagen Urlaub mit >300 Bildern ist da Schicht.


Von cla-ro:


Ich habe die TZ6 vor kurzem gekauft um eine kleine Superzoomkamera als Ersatz für meine DSLR zu haben. Die Bilder sind zwar hervorragend aber es gibt etliche Schwächen, die ich hier auch mal ausbreiten muss.
- Zoombereich mit 25mm bis zu 300mm absolut hervorragend, besonders der Weitwinkel ist etwas was DSLR Fans sehr geniessen und endlich auch bei den Kompakten angekommen ist.
- Bildqualität sehr gut, wie gewohnt bei Panasonic. Natürlich ist sie bei hohem ISO nicht mit einer DSLR zu vergleichen.
- Einstellungen nur Auto, leider keine M oder Av Tv Wahl. Menüstruktur wie bei Pana üblich.
- gut auch ein Quickmenue Knopf der die wichtigsten Menupunkte (Serienbild, ISO, AWB..) auf das Display bringt.
- andere Knöpfe sind : Menu, Blitz, Makro, Selbstauslöser, Helligk., Displayanzeige und Wiedergabe/Foto. Oben das Rad für den Modus und Auslöser, Ein Aus.
- Design: für die Hosentasche zu gross, was wohl am 12xZoom liegt, aber für die Jacke sehr gut. Sowieso besser als eine 1kg DSLR mit Objektiv. Aber welcher Teufel hat Pana geritten den Auslöser links neben dem Modusrad anzubringen? Man drückt damit mit dem Gelenk des Zeigefingers während man abdrückt auf das Rad und es kann so zu Verwacklungen kommen. Bei der Lumix LX3 ist das wie bei den meisten anderen Kameras besser gelöst.
- Auslösegeschwindigkeit: sehr langsam. Ich dachte schon meine LX3 ist lahm aber die TZ6 unterbietet es noch. Hatte etliche Bilder (auch im WW Bereich) wo ich den Fußboden drauf hatte, weil ich nach dem Auslösen nicht lange genug wartete. Nicht wirklich als Schnappschuss-Kamera zu benutzen. Der Fokuspunkt scheint die Kam meistens gut zu treffen, aber wie gesagt, sie lässt sich Zeit.
- TFT Display: Unglaublich schlecht. Ehrlich ich hatte schon viele Kams aber so etwas ist mir noch nie untergekommen. Richtig gut sieht man nur wenn man direkt, also im 0 Grad Winkel auf das Display schaut. Ab 45Grad erscheint das Display hell und das Motiv-besonders bei Helligkeit draußen- ist kaum zu sehen. Anders bei der LX3 oder bei der Casio FC wo man selbst bei über 60Grad Blickwinkel noch gut etwas erkennen kann. Wer sich daran nicht stört ok, aber ich fotografiere gern aus ungewöhnlichen Winkeln und ausserdem habe ich manchmal nicht gern wenn andere sehen, dass ich Bilder mache (also in das Display glotze).
- Seitenverhältnis: Schön, dass man neben 4:3 auch 3:2 oder 16:9 einstellen kann, wobei anders als bei der LX3 der 16:9 Modus nur einen Balken oben und unten bringt aber keine Verbreiterung des Fotobereiches.
- Zubehör: Unverschämt ist die Preispolitik von Panasonic was die Akkus betrifft. Da er einen Chip hat, den die Kamera erkennt kann er so leicht nicht nachgebaut werden, und Panasonic verlangt schlappe 50 Euro dafür. Und da man kaum auf Reisen gehen kann mit nur einem Akku (hält wohl für 300 Bilder) kommen da enorme Zusatzkosten auf einem zu.
- Die Motivprogramme sind recht intelligent. Man kann Prge, die länger belichten (8s und mehr) wählen, andere haben die Möglichkeit schnelle Serienaufnahmen zu machen (ISO geht dann aber hoch) und vieles mehr. Es lohnt sich diese anzuschauen, ist aber kein ausreichender Ersatz für AV und Tv Wahl.


Fazit: tolle Kamera für Reisen, wenn man keine großer DSLR mitnehmen will. Ideal wäre allerdings eine Kreuzung aus LX3 und der TZ6 Als Point-n-Shoot Kamera gut geeignet wenn auch etwas langsam.


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Nachtrag vom Dez 09
Nachdem ich nun die Kamera ein halbes Jahr testen konnte einige Updates:
- die Auslösegeschwindigkeit ist relativ zu anderen Kameras wie die Canon SX200 tatsaechlich schneller, auch die Serienbildfunktion schlägt die SX noch um längen. Von daher sicher besser als viele aber schlechter als zb Sony oder Fuji, die sehr viel besser als Schnappschusscams geeignet sind.
- Billige Zusatzakkus gibt es, man sollte aber nicht einen Firmware update machen da diese dann nicht mehr erkannt werden.


- Das Display ist entgegen anderen Kommentaren wirklich schlecht auch wenn man die Einstellungen im Menu verbessert.Das sagen auch andere Rezensenten der TZ7, die wohl ein viel besseres Display hat. Wers nicht glaubt schaut meine Bilder (Vergleiche der Displays der SX200,CasioFC,Lumix LX3 und Tz6) auf picasa an: http://picasaweb.google.de/c.rodemer/Displays#
Wer dann noch sagt das Display ist gut hat Tomaten auf den Augen.


- Die Bildqualitaet finde ich im Auto Modus besser als bei der sx200, die sofort bei wenig licht hohe ISO Werte einstellt. Jedoch sind die Bilder bei vergleichbaren ISOs nicht viel besser als bei der sx200, ich glaube auch dass der Stabilisator etwas schlechter ist als bei der Canon. Auch hier ein paar Bilder, gleiche Lichtbedingungen,fast gleiche Einstellungen:
http://picasaweb.google.de/c.rodemer/PanaVsCano2#
http://picasaweb.google.de/c.rodemer/PanaVsCanon#


- Den Modus Knopf rechts zu setzen bemängeln auch andere. Das hat nichts mit Wurstfingern zu tun sondern das Rad verdreht sich einfach schneller, wenn man die Kamera aus der Tasche nimmt.Ist mir tatsaechlich geschehen als ich die Möglichkeit hatte auf einer Feuerleiter mitzufahren. Hatte gerade mal 3 Min zeit zum fotografieren. Nahm schnell die Kam aus der Hosentasche -Modusrad aus versehen verdreht-alle bilder in diesem dummen Notizmodus (1.3 MP) aufgenommen--aaargh.